Bei der Arbeit im Bereich der Jugendprävention geht es um einen sehr wichtigen Grundsatz: besser vorbeugen als heilen. Denn am besten ist es doch immer noch, wenn schlimme Dinge gar nicht erst passieren. Deshalb heißt Prävention per Definition ja auch Vorbeugung: das Jugendrotkreuz Regensburg arbeitet also daran, junge Leute vor Gewalt, Sucht oder anderen Problemen zu schützen, indem man für Bildung und ein gutes Supportsystem sorgt.

Jugendprävention

Hilfe für alle – vor allem die, die es wirklich brauchen

Es gibt leider vieles, was im Leben eines jungen Menschen schiefgehen kann, und oft betrifft dies leider genau diejenigen, die am schlechtesten für den Umgang mit solch großen Problemen ausgerüstet sind. Damit meinen wir zum Beispiel Scheidungskinder oder einfach generell Kinder, deren Eltern selbst unter vielen Problemen leiden. Und wenn die Eltern nicht für das Kind voll da sein können, dann ist es umso wichtiger, dass das Kind oder der Teenager ein soziales Umfeld hat, welches Halt gibt und in schwierigen Situationen hilft.

Bildung ist die beste Prävention

Aber wie oft hat man es schon gehört und auch am eigenen Leib erfahren: einfach nur gesagt bekommen „tu das nicht!“ bewirkt herzlich wenig! Junge Leute sind auch Neugier und Ausprobieren programmiert und haben eine ganz natürliche Lust, auch mal ein Risiko auszuprobieren, Grenzen zu testen und in Frage zu stellen, was einem die Eltern immer vorsagen. Daher ist Bildung die beste Prävention: denn ein junger Mensch der genau Bescheid weiß, ist sehr wohl in der Lage, für sich selbst gesunde Entscheidungen zu treffen.

Drogen und Sucht vorbeugen

Sucht vorbeugen ist einer der wichtigsten Arbeitsbereiche in der Jugendprävention. Denn leider können nicht nur Erwachsene einer Sucht verfallen. Und klar ist es für Jugendliche dank Jugendschutz schwieriger, an bestimmte Substanzen oder Suchtmittel dranzukommen – aber leider ist es nicht unmöglich. Das Rotkreuz Regensburg möchte also der Sucht vorbeugen, in dem junge Leute lernen, welche Drogen es gibt, wie man süchtig wird, was die Gefahren und Anzeichen sind, und wie man sich davor schützt oder sich Hilfe sucht, wenn es schon zu spät ist. Auch die Beratung von Nicht-Süchtigen, die jedoch Süchtige im Umfeld haben und damit nicht umzugehen wissen, ist Teil der Jugendprävention.

Internet und Soziale Medien

Leider kann man auch dann eine Sucht entwickeln, wenn man eigentlich gar keine gefährlichen Substanzen zu sich nimmt – denn auch gewisse Verhaltensweisen können süchtig machen. Dazu gehören zum Beispiel Computer oder Online Games, die Spielsucht fördern können, oder aber auch einfach der Konsum von Sozialen Medien. Fast jeder verbringt heute eine problematische Menge Zeit pro Tag auf verschiedenen Plattformen und füttern so sein Gehirn mit Content, der nicht immer gut ist. In Extremfällen kommt es zu den klassischen Problemen wie Essstörungen, Depressionen, Ängste, Cyber Bullying oder sogar Cyberkriminalität.

Spielsucht Und Spielerschutz

Da heute jeder ein Smartphone und Zugang zum Internet hat, ist auch die Gefahr der Spielsucht immer größer geworden, denn es ist heute sehr einfach, sich über den Jugendschutz hinwegzusetzen und sich in einem Online Casino oder bei einem Online Buchmacher anzumelden. Schneller kann man hier der Spielsucht verfallen. Spielerschutz wird zwar auch von den Casino Anbietern selbst offiziell unterstützt, aber nicht immer wird der Jugendschutz und Spielerschutz da so ernst genommen, wie es sein sollte. Das Rotkreut Regensburg informiert rund um das Thema Spielsucht Hilfe.

Anlaufstellen für Beratung und Hilfe in Bayern

Manchmal hilft alle Prävention nicht, man hat sich überschätzt, man hatte einfach ein doofes Jahr, oder es ist einfach doch schon zu spät. Egal was der Grund, es gibt immer Hilfe. Das Rotkreuz Regensburg hilft auch dann weiter, aber man kann sich auch an folgenden Adressen nach Beratung und Hilfe umsehen. Wichtig ist zu wissen: du bist nicht allein, und es gibt immer einen Ausweg. Viele andere haben schließlich auch geschafft.